Wie Energiedesign, Simulation und mathematische Optimierung nachhaltige Energiesysteme ermöglichen
Wie gelingt die Wärmewende im Gebäudesektor wirtschaftlich, nachhaltig und technisch sinnvoll? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Wärmewende-Fachsession beim Baukongress der Aachen Building Experts (ABE) in Aachen. Unter dem Leitmotiv »Die Zukunft des Bauens« diskutierten Expert:innen aus Planung, Wissenschaft und Industrie über die zentralen Zukunftsthemen der Branche – von Nachhaltigkeit und Bauen im Bestand über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bis hin zur Wärmewende.
Für MorgenGrün brachte Dr.-Ing. Jan Richarz, stellvertretender Niederlassungsleiter, seine Expertise in der Session zur Wärmewende im Gebäudesektor ein. In seinem Vortrag »Systemische Bausteine für die Wärmewende in Gebäuden – Herausforderungen und innovative Lösungsansätze für das Energiedesign im Rahmen der TGA-Planung« zeigte er auf, wie bereits in frühen Planungsphasen die richtigen Weichen für nachhaltige und wirtschaftliche Energiesysteme gestellt werden können.
Warum ganzheitliche Planung die Wärmewende im Gebäudesektor voranbringt
Die Anforderungen an Gebäude steigen kontinuierlich: Energieeffizienz, Dekarbonisierung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit müssen heute gemeinsam betrachtet werden. Einzelne Technologien reichen dafür nicht aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Komponenten eines Energiesystems.
Genau hier setzt das systemische Energiedesign von MorgenGrün an. Mithilfe mathematischer Optimierung und dynamischer Simulationen lassen sich unterschiedliche Versorgungskonzepte bereits in frühen Planungsphasen vergleichen und hinsichtlich Kosten, Energieverbrauch und CO₂-Emissionen bewerten. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für zukunftsfähige Gebäude.
Die Wärmewende gelingt nicht durch einzelne Technologien, sondern durch das intelligente Zusammenspiel des gesamten Energiesystems. Je früher wir dieses systemisch betrachten, desto größer sind die Potenziale für Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz.
Dr.-Ing. Jan Richarz, stellvertretender Niederlassungsleiter MorgenGrün
Drei Impulse für nachhaltige Energiesysteme im Gebäudesektor
Die Session beleuchtete die Wärmewende aus drei unterschiedlichen Perspektiven:
- Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller eröffnete mit seiner Keynote »Wärmewende 2045 – Transformationspfade im Gebäudesektor«und zeigte die energiepolitischen sowie regulatorischen Entwicklungen bis 2045 auf. Im Mittelpunkt standen u. a. hybride Wärmepumpensysteme sowie die Rolle von Strom- und Wärmenetzen.
- Dr.-Ing. Jan Richarz richtete den Blick auf die Gebäudeebene und erläuterte, wie Energiedesign, mathematische Optimierung und Simulation helfen, kostenoptimale und nachhaltige Energiesysteme zu entwickeln.
- Dr. Alexander Linder gab Einblicke in die nächste Generation der Wärmepumpentechnologie sowie aktuelle Entwicklungen bei Kältemitteln und deren Auswirkungen auf die Planungspraxis.
Nachhaltige Energiekonzepte für Gebäude entwickeln
Die Diskussionen machten deutlich: Die Wärmewende im Gebäudesektor erfordert integrierte Planungsansätze. Technologische Innovationen entfalten ihr volles Potenzial erst dann, wenn sie systemisch gedacht und intelligent miteinander kombiniert werden.
MorgenGrün entwickelt Energiekonzepte, die technische, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen gleichermaßen berücksichtigen – mit dem Ziel, Gebäude langfristig klimafreundlich, wirtschaftlich und zukunftsfähig zu gestalten.
Ein herzlicher Dank gilt den Aachen Building Experts für die gelungene Organisation sowie den fachlichen Austausch mit den zahlreichen Expertinnen und Experten vor Ort.
Sie möchten erfahren, wie sich nachhaltige Energiesysteme bereits in frühen Planungsphasen kostenoptimal entwickeln lassen?
Das Team von MorgenGrün unterstützt Sie gerne bei der Entwicklung zukunftsfähiger Energie- und Gebäudekonzepte.